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Information zum Thema Dorfentwicklung

07.07.2017 15:03 Alter: 2 yrs
Kategorie: Dorfentwicklung

Dorfentwicklung geht weiter

IKEK Investitionszuschuss aus dem kommunalen Finanzausgleich für das Haus der Begegnung in Dauernheim


Landrat Joachim Arnold ließ sich das Konzept des Hauses der Begegnung von Mitgliedern des Fördervereins, Mitarbeitern der Verwaltung, Ortsvorsteherin Marion Stroh und Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel erläuteren. Foto: Wetteraukreis

DAUERNHEIM - (red). Landrat Joachim Arnold zeigte sich erfreut über den Stand der Dorfentwicklung in Ranstadt. „Da fällt es nicht schwer, einen Zuschuss in Höhe von knapp 60 000 Euro für Investitionen in das Haus der Begegnung in Dauernheim zu gewähren, ein kommunaler Zuschuss aus dem Topf des kommunalen Finanzausgleichs.“

Die Dorfentwicklung in Ranstadt hat im Jahre 2013 begonnen und läuft noch bis zum Jahre 2022. Auf Grundlage eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (Ikek) soll gemeinsam mit Bürgern die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde gestärkt werden. Jetzt wurde eine Steuerungsgruppe eingerichtet, um die weitere Bearbeitung und Priorisierung von Projekten voranzubringen. Mit dabei sind Vertreter der Kommune, der Ortsteile, des Wetteraukreises, von der Fachstelle Strukturförderung, die zwei bis vier Mal im Jahr tagen, um die bereitstehenden Mittel möglichst effizient zu investieren.

Bislang konnten sieben kommunale Vorhaben und acht private gefördert werden. Dabei wurde ein Investitionsvolumen von rund einer Million Euro freigesetzt und mit knapp 330 000 Euro gefördert.

Um das Haus mit Leben zu erfüllen, wurde der Förderverein Dauernheimer Haus der Begegnung gegründet. „Im Haus der Begegnung wollen wir neue Nutzungsmöglichkeiten ausloten“, sagte Vereinsvorsitzende Roswitha Petzold. „Das kann ein Cafébetrieb sein, ein Treffpunkt für Vereine, aber auch kleinere Familienfeierlichkeiten könnten hier abgehalten werden. Spiel- und Bastelstunden für Jung und Alt, verschiedene Kurse, Vorträge, eine Tauschbibliothek könnten hier eine gute Adresse finden. Zudem könnte das Haus der Begegnung nicht nur Bürgern vor Ort, sondern auch Radtouristen, die auf dem Niddaradweg R4 direkt vorbeifahren, eine Möglichkeit zur Einkehr bieten.“

Bürgermeisterin Cäcilia Reichert- Dietzel sagte, „das Haus der Begegnung mit dem neuen Verein ist ein weiteres gutes Beispiel dafür, wie in unseren Dörfern neue und innovative Ideen mit bürgerschaftlichem Einsatz umgesetzt werden können. Ortsvorsteherin Marion Stroh lobte die Bereitschaft von Ehrenamtlichen, das Haus mit Leben zu füllen.

Auch Landrat Arnold lobte das Bürgerengagement, das in allen Ortsteilen gut sichtbar sei. Wenn eine Förderung über die Dorfentwicklung möglich ist, können private Maßnahmen mit 35 Prozent der förderfähigen Kosten gefördert werden. Der Höchstzuschuss liegt bei 35 000 Euro. Ausnahmen sind Vorhaben an Kulturdenkmälern. Hier liegt die Höchstgrenze bei 45 000 Euro. Eine Förderung für bauliche Maßnahmen ist erst ab einem Investitionsvolumen von 10 000 Euro netto möglich.

Quelle: Opens external link in new windowKreis-Anzeiger


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